Mobilitätsmanagement in Planungsprozessen von neuen Arealen

Handlungsfelder und Beispiele für Behörden, Grundeigentümer- und Bauherrschaften sowie Investoren

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Gerne helfen wir Ihnen und beraten Sie als Behörde, Grundeigentümer und Investor/Bauherr.

Kontaktieren Sie uns telefonisch unter der Hotline 043 960 77 33 oder per Mail unter detommasi(at)synergo(dot)ch. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Detaillierte Informationen zu unseren Angeboten, zu Beiträgen an themenbezogene Veranstaltungen und zu Möglichkeiten einer Vertiefungsberatung finden Sie hier.

Mobilitätsmanagement in neuen Arealen

Das Projekt MIPA befasst sich mit dem Mobilitätsmanagement für den Personenverkehr in Planungsprozessen von neuen Arealen. Im MIPA-Handbuch «Einbettung des Mobilitätsmanagements» wird aufgezeigt, wie Mobilitätsmanagement von der Planung bis zur Inbetriebnahme eines Areals vorbereitet wird, welche Akteure dabei welche Aufgaben übernehmen und welcher Nutzen entsteht.

Der Nutzen:

  • Verringerung des Raumbedarfes
  • Steigerung der Aufenthaltsqualität
  • Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Sozialverträglichkeit
  • Reduktion des Energieverbrauchs
  • Verbesserung der Erreichbarkeit mit allen Verkehrsmitteln

Die in einem Mobilitätskonzept gefassten Massnahmen des Mobilitätsmanagements werden mit den für das Areal geplanten Nutzungen und Zielen sowie mit der verkehrsbezogenen Infrastruktur abgestimmt und tragen so dazu bei, das Verkehrsaufkommen in einem Areal zu reduzieren sowie die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, des Velos sowie das Zufussgehen zu fördern.

Verankerung durch Behörden

Mit der frühzeitigen Verankerung des Mobilitätsmanagements können die Behörden der Gemeinden und Kantone einen wichtigen Beitrag zur Erreichung verkehrsplanerischer und energetischer Ziele leisten. Das MIPA-Handbuch «Verankerung des Mobilitätsmanagements» zeigt die entsprechenden Möglichkeiten auf.

Eine erste Grundlage zur Verankerung wird durch die frühzeitige Thematisierung des Mobilitätsmanagements in Studienaufträgen, Testplanungen und Wettbewerben gelegt. Nach einer – idealerweise gemeinsam mit den privaten Grundeigentümer- und Bauherrschaften sowie Investoren – vorgenommenen stufengerechten Weiterentwicklung erfolgt die grundeigentümerverbindliche Verankerung in einem Sondernutzungsplan. Daneben wird die Verankerung des Mobilitätsmanagements über die Rahmenbedingungen setzende Richt- und Nutzungsplanung sowie auch mit dem Instrument der Beratung unterstützt.

Mobilitätskonzept als Planungsinstrument

Aufbau des Mobilitätskonzepts
Das MIPA-Handbuch «Mobilitätskonzepte für effiziente Areale» zeigt die wichtigsten Schritte und deren zeitlichen und organisatorischen Ablauf.

Standard-Set von Massnahmen
Kernelement des Mobilitätskonzepts bilden die Massnahmen, welche auf die Nutzergruppen und die durch sie ausgelösten Verkehrsvorgänge z.B. im Pendlerverkehr, Geschäftsverkehr oder Kundenverkehr zugeschnitten werden.

Die nachstehenden Massnahmen bilden das Standard-Set, welches bei praktisch allen Arealen geprüft werden kann. Sie sind jeweils projektbezogen zu ergänzen.

Die Standard-Massnahmen sind:

  • Veloabstellplätze
  • Carsharing-Standorte
  • Parkraummanagement
  • Infomappe Mobilität
  • Website Mobilität
  • Mobilitätsgutschein Wohnen
  • Veloverleih/Bikesharing
  • Mobilitätsanreiz für Beschäftigte
  • Carsharing-Nutzung
  • Sensibilisierung
  • Depot für Heimlieferservice


Monitoring und Wirkungskontrolle
Mit einem Monitoring werden Daten erfasst, die eine Wirkungskontrolle der Zielvorgaben garantieren.

Mobilitätsmanager
Beim Bau und Betrieb eines effizienten Areals sind viele Akteure beteiligt. Die Mobilität ist für keinen dieser Akteure das Kerngeschäft. In MIPA wird deshalb vorgeschlagen, einen «arealbezogenen Mobilitätsmanager» einzusetzen und diesem die Verantwortlichkeit für den Aufbau und Betrieb des Mobilitätsmanagements sowie für die diesbezügliche Vernetzung der Akteure zu übertragen.

Flyer

Handbücher

Checklisten

Präsentationen

Medienecho

Damit sich der Verkehr in neuen Arealen von Anfang an gut entwickeln kann, sollte das Thema rechtzeitig in die Planung einbezogen werden. Ein neues Handbuch gibt Eigentümern, Bauherrschaften, Investoren und Behörden wertvolle Hinweise.

TEC21: «Ohne Stau durchs Areal» 42/2014
Sonderdruck aus Verkehrszeichen: «Mobilität am Standort intelligent organisieren» 4/2015

Kontakt Arbeitsgruppe MIPA

Roberto De Tommasi (Projektleiter)
synergo Mobilität – Politik – Raum GmbH
Grubenstrasse 12
8045 Zürich

Telefon +41 (0)43 960 77 33

detommasi(at)synergo(dot)ch
www.synergo.ch

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Mobilitätsexperten

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Mobilservice

Dossiers und Praxisbeispiele für Gemeinden und Unternehmen: www.mobilservice.ch

Mobilitätsmanagement in Wohnsiedlungen - MIWO

Zielpublikum für MIWO-Aktivitäten sind die Verwaltungen, welche für die Umsetzung kleinerer Massnahmen im Rahmen der Werterhaltung einer Siedlung verantwortlich sind. Der Ansatz beeinflusst das Mobilitätsverhalten bestehender NutzerInnen (Bewohnende).

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Plattform autofrei/ autoarmes Wohnen - PAWO

PAWO ist eine Wissensplattform mit umfassender Website und beinhaltet ein Beratungsangebot für Bauträger, welche bei Neu- oder Umbauten einen speziellen Fokus auf eine nachhaltige Mobilität legen. 

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